Wissensbegriff

direkte Erfahrung ermöglichen

Dritte Phase im Flow Learning: Lernen durch eigenes Tun, Erleben und Ausprobieren statt nur durch Erklären.

Bedeutung für Schule und Naturraum

Direkte Erfahrung ist der Kern: Die Klasse handelt, kooperiert, scheitert und gelingt – und merkt die Wirkung ihres Verhaltens unmittelbar.

Ob im Wald, auf dem Schulhof oder in der Turnhalle: Die Aufgabe muss herausfordernd und bewältigbar zugleich sein. Sonst entsteht Frustration ohne Lerngewinn – oder Langeweile ohne Entwicklung.

Pädagogische Einordnung

Als dritte Phase im Flow Learning wird Sozialkompetenz spürbar: Rollen, Führung, Rücksicht und Konflikte werden sichtbar, weil sie im gemeinsamen Tun auftauchen – nicht nur besprochen werden.

Praxisbezug

Ich gestalte Aufgaben so, dass verschiedene Kinder beitragen können. Danach folgt bewusst das Teilen, sonst bleibt die Erfahrung Episode.

Abgrenzung

Direkte Erfahrung ist kein „einfach machen lassen“ ohne Rahmen. Sicherheit, Freiwilligkeit und klare Aufträge gehören dazu – besonders bei Risikothemen und naturnahen Settings.

Autor: Hermann Schmidt · Aktualisiert: 25.07.2026