Sozialkompetenztraining Klasse 5:
Ankommen & Teambuilding

5. Klasse – und alles steht Kopf.
doch ist es die beste Zeit, soziale Kompetenzen zu erwerben, die den Lebensweg prägen.

Wir reden nichts schön - sehen jedoch auch Chancen, die sich bieten!

Die ersten Wochen nach den Sommerferien sind für die Schüler:innen der „Ernstfall“ (Transition).

Alles ist neu: Das Gebäude, die Lehrkräfte und vor allem die Mitschüler.
Während der Lehrplan bereits fachliche Leistung fordert, sind die Schüler:innen psychologisch noch voll mit dem Ankommen beschäftigt. Sie müssen ihren Platz in der Hierarchie finden, neue Freundschaften schließen und Ängste abbauen.

Wir sehen in diesem „Chaos“ keine Panik, sondern ein wichtiges Zeitfenster. Schüler:innen der Erprobungsstufe sind noch offen und neugierig. Unser Training nutzt genau diese Phase (Forming), um aus vielen Einzelkämpfern eine echte Gemeinschaft zu formen und die soziale Sicherheit zu schaffen, die als Basis für das Lernen nötig ist.

Was in den Schulen immer deutlicher wird:

Die Fakten sind alarmierend und bestätigen, was Sie als Lehrkraft täglich erleben. Der Übergang zur weiterführenden Schule findet heute unter erschwerten Bedingungen statt. Vielen Schüler:innen fehlt zunehmend das Fundament: grundlegende Fähigkeiten im Zuhören, in der Konzentration und im sozialen Miteinander.

Diese Lücken treffen auf die unsichtbaren Herausforderungen der 5. Klasse: Plötzlich müssen soziale Rangordnungen neu definiert und Konflikte ohne die gewohnte Anleitung der Grundschule gelöst werden. Ohne das nötige Rüstzeug wird diese Phase für alle Beteiligten schnell zur Überforderung.

Verwirrter Junge in der klasse 5.
Unsichtbare Herausforderungen in der 5. Klasse

Die Chance:
Wir machen die unsichtbaren Herausforderungen zu sichtbaren Kompetenzen.

Warum Teamtraining für die 5. Klasse entscheidend ist

Ein Sozialkompetenztraining in dieser sensiblen Phase (Forming) ist keine „Pause vom Unterricht“, sondern eine gezielte Investition in die Schullaufbahn. Statt Probleme nur zu verwalten, geben wir Ihrer Klasse die Werkzeuge an die Hand, um präventiv zu agieren.

Kin der 5Klasse - gut gelaunt, und selbstbewusst.
Individualität respektieren

Sozialkompetenztraining & Teamtraining in Klasse 5 lernen die Schüler:innen ...

...sicher in der neuen Klasse anzukommen,

statt im Trubel und der Hektik der ersten Wochen unterzugehen.

...Berührungsängste abzubauen und auf andere zuzugehen,

statt sich aus Unsicherheit oder Scham zurückzuziehen.

...gemeinsame Spielregeln zu entwickeln und zu akzeptieren,

statt Grenzen ständig auszutesten und Diskussionen zu provozieren.

...einander wirklich zuzuhören und ausreden zu lassen,

statt wild durcheinander zu rufen, weil jeder gehört werden will.

...Vertrauen in die neue Gemeinschaft zu fassen,

statt den Mitschüler als Konkurrenten zu sehen..

Das Ergebnis: Wenn wir den Kindern frühzeitig dieses Rüstzeug geben, etablieren wir ein positives Lernklima. Störungen nehmen ab und das fachliche Lernen rückt wieder in den Mittelpunkt. So legen wir das Fundament für eine starke Schulkultur.

Die Forschung ist eindeutig: Klassen mit starken sozialen Kompetenzen haben weniger Mobbing, bessere Lernergebnisse und eine höhere Zufriedenheit – bei Schülern UND Lehrern.

Die Zahlen in der Infobox sind für uns relevant. Denn:
Soziales Lernen ist die Basis für fachlichen Erfolg. Wer Angst hat, gemobbt wird oder nicht zuhören kann, hat keine kognitiven Ressourcen frei, um diese Defizite aufzuholen.

Fakten-Check zur 5. Klasse

Aktuelle Studien wie IGLU (2021), der IQB-Bildungstrend (2021) und TIMSS (2023) zeichnen ein klares Bild der Defizite bei Viertklässlern in Deutschland:

Lesen

25% der Viertklässler erreichen nicht die international festgelegten Mindeststandards, um einfache Texte sinnerfassend zu lesen. Dieser Anteil ist seit 2016 (damals 19%) signifikant gestiegen. Der IQB-Bildungstrend kommt auf eine sehr ähnliche Zahl von 21,6%, die die Mindeststandards im Lesen verfehlen.

Rechtschreibung (Orthografie):

Fast jedes dritte Kind (32,6%) scheitert an den Mindeststandards in der Rechtschreibung.

Zuhören:

Knapp ein Viertel der Schüler*innen (23,3%) kann Gehörtes nicht ausreichend verstehen und verarbeiten.

Mathematik:

Laut IQB-Bildungstrend erreicht jedes vierte Grundschulkind (28,1%) nicht die Mindestanforderungen in Mathematik.

Soziale Herkunft bleibt entscheidend:

Alle Studien belegen, dass der Bildungserfolg in Deutschland nach wie vor extrem stark vom sozioökonomischen Status der Familie abhängt. Kinder aus sozial schwächeren oder zugewanderten Familien sind überproportional stark von den Kompetenzverlusten betroffen

Diese negativen Trends begannen bereits vor über einem Jahrzehnt und wurden nicht erst durch die Corona-Pandemie ausgelöst. 

  • Bettina Stark-Watzinger (Bundesbildungsministerin) bezeichnete die Ergebnisse des IQB-Bildungstrends als „alarmierend“ und betonte, dass die Zahlen die Dringlichkeit für eine bildungspolitische Trendwende belegen.

  • Dr. Jörg F. Maas (Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen) warnte im Kontext der IGLU-Ergebnisse: „Ein Viertel der Kinder und Jugendlichen hat nur mit ausreichender Lesekompetenz Chancen auf einen Schulabschluss und beruflichen Erfolg. […] Ein Defizit, das sich später kaum noch aufholen lässt„.

So arbeitet TeamProfi
Prozess-Qualität durch Diagnostik & Agilität

Erlebnispädagogik wirkt dann nachhaltig, wenn Methoden und Inhalte zur aktuellen Situation der Klasse passen – nicht zu einem Standardprogramm („Schema F“).

Deshalb beginnt TeamProfi lange vor dem Trainingstag mit einer strukturierten Klärung der Soziale Ausgangslage, stimmt das Konzept eng mit der Schule ab und steuert den Tag vor Ort situativ.
So entsteht ein Training, das sowohl organisatorisch für die Schulleitung verlässlich planbar ist als auch für Lehrkräfte im Alltag spürbar entlastet.

Phase 1: Status-quo-Analyse (Lernausgangslage verstehen)

Pädagogische Maßarbeit startet nicht mit Vermutungen, sondern mit einem nachvollziehbaren Bild der Gruppe.
Nach der Buchung erhalten Sie einen digitalen Online‑Fragebogen zur Gruppendynamik, Lern- und Klassenatmosphäre, den die zuständige Lehrkraft (oder auf Wunsch das Team) ausfüllt.
Gerade nach Schulwechsel, neuer Klassenzusammensetzung oder zu Beginn der Erprobungsstufe sind viele Eindrücke noch „im Entstehen“ – das ist normal, und genau dafür ist der Fragebogen gemacht.

Beispielhafte Fragen (Klassenebene):

  • Welche Dynamiken sind bereits erkennbar (z.B. dominante Rollen, Rückzug, hohe Unruhe)?
  • Wie zeigt sich Konflikt (offen/laut, verdeckt, über Ausgrenzung)?
  • Welche Situationen belasten den Unterricht aktuell besonders?
  • Gibt es Rahmenbedingungen, die wir berücksichtigen sollen (z.B. Sprache, Förderbedarfe, Zeitfenster, Aufsicht)?

Ergebnis: ein erstes Arbeitsprofil der Klasse als Grundlage für ein passgenaues Trainingsdesign.

Phase 2: Konzeption & Fein-Tuning (Schulterblick mit der Schule)

Auf Basis Ihrer Einschätzung erstellen wir ein Grob‑Konzept mit klarem Schwerpunkt, z.B. Kennenlernen, Regelakzeptanz, Kooperation, Kommunikation, Konfliktkompetenz oder Stärkung der Klassengemeinschaft.
Da Schulen dynamische Systeme sind, führen wir zeitnah vor dem Termin einen kurzen „Schulterblick“ (Abstimmungsgespräch), um Veränderungen seit der Buchung einzubeziehen.
So trainieren wir nicht den „Stand von vor vier Wochen“, sondern die Realität von heute.

Typische Fein‑Tuning‑Fragen:

  • Hat sich etwas an der Situation in der Klasse verändert (neue Vorfälle, neue Spannungen, neue Absprachen)?
  • Was soll am Ende des Tages im Schulalltag leichter werden?
  • Worauf soll besonders geachtet werden (z.B. sensible Konstellationen, Trigger, Pausen-/Übergangssituationen)?

Phase 3: Prozess-Steuerung vor Ort (situativ, sicher, wirksam)

Ein Plan gibt Struktur – die Realität im Klassenzimmer bleibt dennoch dynamisch.
Unsere Trainer:innen beobachten systemisch und arbeiten agil: Wenn eine Übung überfordert, wird das Setting sofort angepasst (kleinere Schritte, andere Gruppengrößen, klarere Rollen, mehr Anleitung), statt „durchzudrücken“.
Wenn Konflikte sichtbar werden, werden sie nicht deckelnd übergangen, sondern als pädagogisches Lernfeld moderiert, damit die Klasse handlungsfähig bleibt und Transfer in den Alltag gelingt.

Was die Schule konkret gewinnt (50/50)

Für Schulleitung:

  • Verlässlicher Prozess mit Vorbereitung, Abstimmung und adaptiver Durchführung statt „Ein‑Tages‑Event“.
  • Transparenz: Ziel, Vorgehen und Schwerpunkte sind vorab nachvollziehbar und werden mit der Schule abgestimmt.

Für Klassenleitung/Lehrkräfte:

  • Entlastung durch passgenaue Methoden statt Trial‑and‑Error.
  • Hohe Anschlussfähigkeit an die aktuelle Klassensituation, auch wenn sich Dynamiken kurzfristig verändern.

Datenschutz & Verantwortung (Trust)

Der Fragebogen dient ausschließlich der Trainingsvorbereitung auf Klassenebene und ist keine Diagnostik einzelner Schüler:innen.
Auf Wunsch kann die Schule festlegen, welche Informationen zwingend benötigt werden und welche nicht erhoben werden sollen (Datensparsamkeit).
Für Vertrauen und Qualität ist außerdem wichtig, dass auf der Website klar erkennbar ist, wer verantwortlich ist (Anbieter/Team/Ansprechperson) und wer Inhalte erstellt.

FAQ

In der Regel ist er so konzipiert, dass er ohne großen Zusatzaufwand ausfüllbar ist und vor allem Orientierung für die Trainingsplanung liefert.​ ca. 15-20 Min.

Genau dafür gibt es den Schulterblick (Phase 2): Änderungen werden vorab aufgenommen und das Konzept wird kurzfristig nachgeschärft.​

Nein, erste Eindrücke reichen aus; gerade bei neuen Klassen ist vollständige Einschätzung am Anfang selten möglich.​

Es gibt eine klare Struktur, aber die Umsetzung wird situativ angepasst, damit Übungen zur Gruppe passen und niemand „abgehängt“ wird.​

Ein gutes Signal ist, wenn Zusammenarbeit, Regelakzeptanz und Konfliktbearbeitung im Unterricht und in Übergängen spürbar leichter werden (Transfer in den Alltag).​

Erlebnispädagogik in Klasse 5: Abenteuer‑Stationen für Teambuilding & Sozialkompetenz

Je nach Bedarf ergänzen wir Abenteuer‑Stationen, die zur Entwicklungsphase der 10–11‑Jährigen passen. So werden Vertrauen, Kooperation und Selbstsicherheit nicht nur besprochen, sondern praktisch erlebt.

Die folgenden Stationen sind Beispiele – Auswahl, Ablauf und Schwierigkeitsgrad passen wir an Ihre Klasse und die aktuellen Herausforderungen an.

Slackline-Challenges

Slackline‑Challenges: „Balancieren stärkt Mut, Vertrauen und unterstützendes Teamwork.

Ninja-Parcours:

Kooperation in Bewegung: gemeinsam Lösungen finden, Perspektiven wechseln, fair bleiben

Leonardo-Brücke:

Gemeinsam bauen: planen, zuhören, Rollen klären – bis es trägt.

Kletteraktionen: 

Selbstvertrauen wächst, wenn die Gruppe sichert und ermutigt

Kooperative Problemlöse-Challenges:

Strategien entwickeln, klar absprechen, Verantwortung teilen.

Warum das für die 5. Klasse funktioniert:

 Diese Stationen sprechen gezielt die Entwicklungsphase der 10-11-Jährigen an – sie können bereits abstrakt denken, schätzen Wettbewerb UND Teamwork und haben die körperlichen Fähigkeiten für anspruchsvollere Herausforderungen.

Die Stationen sind Beispiele. In der 5. Klasse passen wir Auswahl und Niveau an die aktuelle Gruppendynamik an – damit Kinder Grenzen setzen, fair bleiben und Gruppendruck standhalten, ohne sich zu verbiegen.

FAZIT

Ihre 5. Klasse steht Kopf? Perfekt!

Nutzen wir die ersten Wochen, damit aus Unsicherheit Orientierung, aus Einzelnen Gemeinschaft und aus Reibung Miteinander wird.

Die ersten Wochen in der weiterführenden Schule sind ein Zeitfenster fürs Ankommen: neue Gruppe, neue Regeln, neue Rollen. TeamProfi nutzt diese Phase für ein Sozialkompetenztraining in Klasse 5, das Teambuilding, Regelakzeptanz und respektvolles Miteinander praktisch erlebbar macht – damit Unterricht wieder ruhiger wird und Lernen leichter gelingt.

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