Wissensbegriff

Inklusives Denken

Inklusives Denken fragt von Anfang an, wie unterschiedliche Menschen sinnvoll beteiligt sein können – statt Anpassung nur nachträglich zu erwarten.

Bedeutung für Schule und Klassengemeinschaft

Inklusives Denken verändert die erste Frage: nicht „Wer passt nicht?“, sondern „Was braucht es, damit unterschiedliche Kinder mitwirken können?“

Pädagogische Einordnung

Es geht um Barrieren in Aufgaben, Räumen, Sprache und Gruppenprozessen. Nicht jede Barriere lässt sich sofort auflösen, aber sie kann sichtbar und bearbeitbar werden.

Praxisbezug für Sozialkompetenztrainings

Aufgaben werden mit Wahlmöglichkeiten, klaren Rollen und unterschiedlichen Beitragsmöglichkeiten gestaltet. So bleibt Teilhabe eine gemeinsame Aufgabe der Gruppe.

Autor: Hermann Schmidt · Aktualisiert: 29.07.2026