Bedeutung für Schule
Resilienz bedeutet nicht, dass Kinder immer stark sein oder Belastungen allein bewältigen müssen. Sie beschreibt vielmehr ein Zusammenspiel aus persönlichen Ressourcen, Beziehungen und unterstützenden Bedingungen.
Pädagogische Einordnung
Schule kann Resilienz fördern, wenn Kinder verlässliche Beziehungen, Beteiligung, Erfolgserfahrungen und Hilfe erleben. Verantwortung für schwierige Lebenslagen darf dabei nicht auf das einzelne Kind verschoben werden.
Praxisbezug
Kooperative Aufgaben können Selbstwirksamkeit und Zugehörigkeit erfahrbar machen. Entscheidend ist, dass Fehler besprechbar bleiben und Unterstützung nicht als Schwäche gilt.
Abgrenzung
Resilienz ist keine Garantie gegen Belastungen und kein Ersatz für Schutz, Beratung oder therapeutische Hilfe.