Wissensbegriff

Resilienz

Resilienz beschreibt die Fähigkeit und Möglichkeit, mit Belastungen umzugehen und nach schwierigen Erfahrungen wieder handlungsfähig zu werden.

Bedeutung für Schule

Resilienz bedeutet nicht, dass Kinder immer stark sein oder Belastungen allein bewältigen müssen. Sie beschreibt vielmehr ein Zusammenspiel aus persönlichen Ressourcen, Beziehungen und unterstützenden Bedingungen.

Pädagogische Einordnung

Schule kann Resilienz fördern, wenn Kinder verlässliche Beziehungen, Beteiligung, Erfolgserfahrungen und Hilfe erleben. Verantwortung für schwierige Lebenslagen darf dabei nicht auf das einzelne Kind verschoben werden.

Praxisbezug

Kooperative Aufgaben können Selbstwirksamkeit und Zugehörigkeit erfahrbar machen. Entscheidend ist, dass Fehler besprechbar bleiben und Unterstützung nicht als Schwäche gilt.

Abgrenzung

Resilienz ist keine Garantie gegen Belastungen und kein Ersatz für Schutz, Beratung oder therapeutische Hilfe.

Autor: Hermann Schmidt · Aktualisiert: 28.07.2026