Wissensbereich TEAMPROFI.schule – Fachbegriffe für Schule und Schulentwicklung

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Das Nachschlagewerk zum Thema Schulentwicklung

Wissenschaftlich fundierte Fachbegriffe zu sozio-emotionaler Entwicklung, systemischen Interventionen und handlungsorientierten Lernarrangements. Nutze unsere Beiträge als Orientierungshilfe, für Kollegiumsfragen oder um Methoden und geförderte Kompetenzen direkt im Unterrichtsalltag einzusetzen.

Buchstabe „R“ (13)

Aktiv: Buchstabe „R“

  • Raumaneignung Raumaneignung beschreibt, wie Kinder und Jugendliche einen Ort durch Bewegung, Handlung und gemeinsame Gestaltung zu ihrem Lernraum machen.
  • Real-World Learning Real-World Learning verbindet Lernen mit realen Situationen, Orten und Aufgaben, in denen Entscheidungen und Folgen konkret erfahrbar werden.
  • Realistischer Optimismus Realistischer Optimismus bedeutet, Entwicklungsmöglichkeiten zu sehen, ohne Schwierigkeiten, Grenzen oder Risiken zu verdrängen.
  • Reflexion und Transfer Reflexion und Transfer verbinden das Erlebte mit dem Schulalltag: Was ist passiert – und wie wird es morgen wirksam?
  • Reizreduktion und Regeneration Reizreduktion und Regeneration beschreiben keine Ruhepflicht, sondern die Chance, dass ein anderer Rahmen Aufmerksamkeit, Tempo und Wahrnehmung neu ordnet.
  • Resilienz Resilienz beschreibt die Fähigkeit und Möglichkeit, mit Belastungen umzugehen und nach schwierigen Erfahrungen wieder handlungsfähig zu werden.
  • Ressourcenorientierung Ressourcenorientierung richtet den Blick auf Fähigkeiten, gelingende Erfahrungen und hilfreiche Beziehungen – auch wenn eine Klasse vor Herausforderungen steht.
  • Restaurative Umgebung Eine restaurative Umgebung ist ein Ort, der Erholung von Anspannung oder anstrengender Aufmerksamkeit unterstützen kann. Ob das gelingt, ist individuell.
  • Risikokompetenz Risikokompetenz bedeutet, Risiken wahrzunehmen, realistisch einzuschätzen und in einem sicheren Rahmen verantwortliche Entscheidungen zu treffen.
  • Roadbook für die Klassenleitung Ein Roadbook ist eine optionale, auf die Klasse zugeschnittene Sammlung von Übungen und Handlungsmöglichkeiten für die Weiterarbeit nach dem Training.
  • Rollen in der Klasse Rollen in der Klasse sind wiederkehrende Erwartungen und Verhaltensmuster, die Kindern zugeschrieben werden oder die sie selbst übernehmen – zum Beispiel Vermittler:in, Ideengeber:in oder stille Beobachter:in.
  • Rollenflexibilität Rollenflexibilität bedeutet, in einer Gruppe unterschiedliche Aufgaben und Verhaltensweisen ausprobieren zu können, ohne auf ein festes Bild festgelegt zu sein.
  • Rollenzuschreibung Rollenzuschreibung entsteht, wenn Kinder in einer Gruppe immer wieder auf ein bestimmtes Bild festgelegt werden – etwa als laut, lustig, still oder schwierig.